Wolfgang Knapp

Studium: Kunst/Visuelle Kommunikation, Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychologie und Sonderpädagogik in Giessen, Marburg und Münster; 1978-1982 Kunstunterricht an Sonderschulen und Gymnasien sowie mehrjährige Kunst-Verlagstätigkeit; 1982-1988 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Münster/ Institut für Kunstpädagogik (Arbeitsschwerpunkte:interdisziplinäre künstlerische Projekte mit marginalisierten Gruppen, kulturelle/soziale Minderheiten, Kunst- und Kulturtheorie sowie Leitung der Steinbildhauerei); wissenschaftliche und künstlerische Lehre, Gastprofessuren, Ausstellungsbeteiligungen an verschiedenen Universitäten / Akademien u. a. in China, England, Finnland, Japan, Norwegen, Oman, Syrien, USA; Interdisziplinäre Forschungs- und Ausstellungsprojekte/Publikationen zu Kooperation von Kunst und Wissenschaft; zahlreiche DAADund EU-geförderte Wettbewerbsprojekte und Stipendien u.a. in China, Iran, Spanien Südafrika, Türkei; Studienprojekte in Museen und freien Ausstellungsorten u.a „Open End – Women and Men living with HIV/AIDS“ in Johannesburg/ MuseuMAfricA, „Zwei Räume Ein Subjekt. – Kunst aus China zwischen Tradition und Moderne“ Magdeburg, „Valldigna – Cultural Continuity of a Mediterranian Valley“ Simmat/Valencia, Unesco-Sitz für die Kultur der Mittelmeer-Anrainer-Staaten, „Missing Link – Art meets Biomedicine“ Medizinhist. Museum der Charité Berlin, Pratt Institute New York, „Unica Zürn“ NGBK Berlin, Gerhard Marcks-Haus Bremen, Museum Bochum; „Try to Play“ und „ Spaces for Artworks – Artworks for Spaces“ Museum der China National Acadamie of Fine Arts Hangzhou/Shanghai; seit 1988 an der UdK. 
Seit 2015 Mitglied der Universitätsleitung als „Beauftragter des Präsidenten für Postgraduale Studien und Kooperationen“.

Kontakt:
E-Mail: wknapp@udk-berlin.de

UdK Tel.: 3185 2957

Sprechstunde:
Dienstag 13:30-14:30 Uhr und nach Vereinbarung
R. 313, Einsteinufer

Lehrveranstaltungen (Auswahl):
Der beschädigte Körper und die Sinne – Künstlerische Praxis mit Behinderten
Eigenzeit/Projektzeit – Künstlerische Arbeit zwischen Atelier und Projekt
Minderheiten werden ausgestellt – Analyse von Katalogen und Dokumentationen zu Ausstellungen kultureller und sozialer Minderheiten
Zwischen Kunst, Beschäftigung und Therapie: Geschichte und Theorie der bildnerischen Arbeit mit Behinderten
Künstlerische Arbeitsweisen in der zeitgenössischen Kunst – Künstlerische Arbeitsweisen in der kulturpädagogischen Praxis
Schaulust und Grauen – Behinderte, Gefangene und Wahnsinnige in Kunst und Medien
Der menschliche Körper als künstlerisches Ausgangsmaterial
Krankheit, Sterben, Tod – Bilder aus dem Leben
Künstlerinnen und Künstler als Forscher? – Arbeitsweisen an der Grenze von Kunst und Wissenschaft
Ein Hauch von Sicherheit- Inszenierungen eines öffentlichen und privaten Gefühls
Kunst von Außenseitern
Projektforum ‘Künstlerische Projekte in Einrichtungen der Pflege, Betreuung, Therapie und Rehabilitation’ oder ‘Kulturelle und Soziale Minderheiten’
Vom Geniekult zur Teamarbeit- Veränderungen küstlerischer Arbeit
Minderheiten und Medien
Kunstbetrachtung als Komplizenschaft – Rezeptionspsychologische Aspekte
Der alte und der neue Mensch – Homunculus, Clones, Hybrides
Volkskunst und Künstlerkitsch
Vorträge/Texte/Ausstellungen (Auswahl nach 1995) Vorträge (V), Texte (T), Ausstellungen (A):
Durch Europa – In Berlin, Forschungs- und Ausstellungsprojekt zu europäischen Migranten in Berlin; Kooperation mit Inst. für Europ. Ethnologie der HU und dem Märkischen Museum (A)
Gefängnis und Gefangensein in der Kunst, Tagung, Loccum 2000 (V)- …worin noch keiner war… Heimat produzieren – Künstlermigration und Veränderung künstlerischer Arbeitsweisen; Berlin 2000, (T)
Hergezeigt werden – Sich zeigen Behinderte in Fotografie und Film, Tagung, Hamburg 2000 (V) – Kulturkontakt – Kulturkonflikt Chinesische Künstlerinnen und Künstler in Deutschland Univ. of Texas Austin, 2000 (V)
Kunst und Psychiatrie – Eine permanente Herausforderung, Berlin 2000 (T)
Künstlerausildung und Künstlerprojekte in Deutschland, Sultan Qaboos Univ.Muscat, Oman, 2000 (V)
Künstlerische Projekte mit Behinderten, Kyoto Art Academy 1999 (V)
Zwei Räume – Ein Subjekt; Künstlerinnen und Künstler aus China, Magdeburg 1998 (A)
Zum Verhältnis von Tradition und Moderne in der gegenwärtigen Kunst aus China, Magdeburg 1998, (T)
Künstlerinnen und Künstler als Forscher? China Central Academy of Arts, Beijing 1998
Künstler und Popularkultur China Natioanal Academy of Fine Arts, Hangzhou 1998 (V)
Unica Zürn- Surrealistischer Kontext und Rezeption, Berlin 1998 (T) und (A)
Szenarien und Objekte der Sicherheit in Städten Univ. of Art, Design and Architecture, Helsinki 1997(V)
Wo ist für wie lange der Ort … Chinesische Künstler in Deutschland, Berlin 1997 (T)
Künstlerprojekte mit Behinderten, China Research Center for Painting and Sculpture, Shanghai 1996 (V)
Gegenwärtige Kunst aus China, Universität und Akademie Trondheim 1996 (V)
Nahe Körper- Fremde Blicke – Geistig Behinderte in der Geschichte der Fotografie, Rotterdam 1996
Art Goes Primitive – Über das Verhältnis von Kunst und Ethnologie, Kunsthalle Kiel 1996
Faszination Schaulust Grauen – Behinderte und Behinderung in der zeitgenössischen Kunst, Potsdam 1995
Kreativität als produktive Störung, Berlin 1995