Studienabschluss

 

Prüfungsmodul, Masterarbeit

→ Antrag zur Mastermeldung

Die Masterarbeit wird während des 4. oder 6. Semesters geschrieben. Es wird angeregt, sich schon frühzeitig mit der Frage zu beschäftigen, was für eine Masterarbeit entstehen soll. Spätestens im Laufe ihres dritten Semesters wählen die Studierenden eine(n) hauptamtlich Lehrende(n) als Betreuer(in) für ihre Masterarbeit und sprechen mit ihm/ihr das Thema der Arbeit ab. Dieses wird in der Regel in der zweiten Januarwoche dem Prüfungsausschuss eingereicht. Dafür gibt es ein Antragsformular (siehe unten). Ohne die Betreuung durch eine hauptamtliche Lehrkraft kann kein Antrag auf Zulassung zur Abschlussprüfung gestellt werden. Zur Abschlussprüfung zugelassen werden kann nur, wer die vorgeschriebenen Studienleistungen im Umfang von insgesamt 96 LP innerhalb der Studienzeit, d.h., in der Regel bis zum Ende des 3. bzw. 5. Semesters erbracht hat. Mit dem Antrag einzureichen sind:

1/ Nennung des Typs der Masterarbeit (siehe unten)
2/ Schriftliche Gliederung der Arbeit
3/ Ausformulierte Beschreibung des Vorhabens (Idee, Zielsetzung)
4/ Übersicht über die Methoden, Materialen und Medien, die zur Realisierung der Arbeit eingesetzt werden sollen,
5/ Beschreibung des Formats der Arbeit (Text, DVD, Video etc.)
6/ Arbeitsplan
7/ Literaturliste

Das Thema wird jeweils Ende Februar unter Berücksichtigung des Vorschlags der Kandidatin/des Kandidaten vom Prüfungsausschuss vergeben. Der genehmigte Titel und Typ der Arbeit werden der Kandidatin/dem Kandidaten (gegebenenfalls mit bestimmten Auflagen) umgehend mitgeteilt; Titel und Typ sind verbindlich und dürfen nicht mehr geändert werden.
Als Masterarbeit gelten:

a) eine künstlerisch-wissenschaftliche Recherche oder Ausarbeitung zu einem Thema des Studiengangs – mindestens 30 Seiten Text à 1.800 Zeichen pro Seite) oder

b) eine schriftliche Hausarbeit, in der ein Projekt dokumentiert und reflektiert wird (mit einem Textanteil von 20 Seiten à 1.800 Zeichen) oder

c) ein künstlerisch-gestalterisches Produkt zu einem Thema des Studiengangs mit einem schriftlichen Kommentar von 10 Seiten à 1.800 Zeichen.

 

• Die Bearbeitungszeit beträgt maximal drei Monate (März, April und Mai). Der Umfang der Betreuung während der Bearbeitungszeit liegt in der Verantwortung des/der betreuenden Dozenten/in. Ein Anspruch des/der Kandidaten/in auf Betreuung besteht nicht.

• Die Arbeit wird Ende Mai in drei vollständigen Exemplaren, der Text zusätzlich in einem offenen Format (.doc oder .rtf) auf einer CD, im Sekretariat des Instituts abgegeben. Zusätzlich ist ein Abstract über die Arbeit zu verfassen. Der/die Kandidat(in) erhält eine Empfangsbescheinigung.

• Im Juni wird die Masterarbeit schriftlich begutachtet und der Prüfungskommission (PK) zur Annahme oder Ablehnung empfohlen. Die Mitglieder der Prüfungskommission erhalten rechtzeitig Einsicht in alle begutachteten Arbeiten.

• Nach der Beratung der PK wird die Entscheidung über Annahme oder Ablehnung der Arbeit dem Kandidaten durch die Gutachterin /den Gutachter mitgeteilt. Wird die Arbeit zur Annahme empfohlen, kann die Kandidatin/der Kandidat die Präsentation vorbereiten. Wird die Arbeit abgelehnt, kann die Prüfung im darauf folgenden Semester einmal wiederholt werden.

• Die Präsentationen der zugelassenen Arbeiten finden jeweils Anfang Juli statt. Die Präsentation umfasst einen Vortrag im Umfang von zwanzig Minuten und eine Disputation im Umfang von zehn Minuten. Die Zeugnisse/Dokumente werden nach Möglichkeit bis Ende Juli ausgehändigt.

• Alle Masterarbeiten werden in einer Ausstellung des Instituts, die im Rahmen des ‘Rundgangs’, der jeweils zum Ende des Sommersemesters im Gebäude an der Hardenbergstraße stattfindet, präsentiert.