Familienskulptur

Cornelia Fachinger

 

Die Videoperformance zeigt den Raucherstammbaum einer Familie über drei Generationen nach der Methode der Familienskulptur, einem Diagnose-Instrument der (frühen) systemischen Familientherapie der 1960er Jahre. Das nach dieser therapeutischen Methode entwickelte Performance-Skript berücksichtigt die Beziehungen innerhalb der Familie sowie das jeweilige Rauchverhalten ihrer Mitglieder. Die Performer*innen treten als Repräsentant*innen einzelner Familienmitglieder gemeinsam als Raucher-Ensemble in einer Kulisse auf, die einem Ausstellungsraum im Museum für Fotografie Berlin nachempfunden wurde, um dort dichten Qualm zu produzieren.

Art in Context (Kunst im Kontext), Universität der Künste Berlin (UdK Berlin), Rundgang 2019
Familienskulptur, Videostill, 2019

Cornelia Fachinger
Studium an der Universität für Angewandte Kunst, Wien und an der Hochschule der Bildenden Künste Saarbrücken, Diplom. Meisterschülerin von Prof. Georg Winter (2012–2014).
Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Akademie der Künste, Berlin.
Ausstellungsbeteiligungen mit Installationen und Videoperformances u. a. Kunstraum Niederösterreich Wien (2016), Kunsthalle Mannheim (2018, mit dem Kollektiv Volume V), Museum für Fotografie Berlin (2018), Akademie der Künste Berlin (2019).

Betreut von Prof. Dr. Jörg Heiser