Steffen Zillig

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Steffen Zillig produziert collagierte Bildgeschichten und verschachtelte Mehrkanalinstallationen auf Grundlage populärer Videoplattformen. Seine künstlerische Praxis folgt dabei einer „am Netz und seinen Mechanismen geschulten Art des Denkens und Verknüpfens“ (Kito Nedo in Frieze d/e), die algorithmischen Zusammenhängen dunkle Gesellschaftserzählungen entlockt. Beteiligt war er an Ausstellungen wie „Link in Bio“ (MdBK Leipzig), „Fuzzy Dark Spot“ (Deichtorhallen, Hamburg), „Der Mensch in der Revolte“ (Neues Museum, Nürnberg), „Die Zukunft der SPD“ (Galerie Zwinger, Berlin) und „Meine Verzweiflung reicht noch nicht out“ (8. Salon, Hamburg). Als freier Autor schreibt er Essays und Kritiken für Magazine wie Kultur & Gespenster, Texte zur Kunst und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Zuletzt erschienen „Der graue Block“ im Sukultur Verlag und „Tod einer Kritikerin“ (unter dem gemeinsamen Pseudonym Annika Bender) bei Sternberg Press. An der HFBK Hamburg promoviert er aktuell zur Rolle der Unterschicht in der Gegenwartskunst. Zillig ist Mitbetreiber des Projektraums „Briefing Room“ in Brüssel und Mitherausgeber der Buchreihe „Edition Uhlenhorst“. Seit 2017 verantwortet er das Künstlermagazin „InterCity – Zeitschrift für Föderalismus und Polyamorie“.