Art in context

Der Studiengang Art in Context wendet sich an Personen, die ihre künstlerische Arbeit in einem gesellschaftlichen Zusammenhang positionieren wollen.

Das künstlerische Arbeiten im gesellschaftlichen Kontext setzt nicht nur eine besondere künstlerische Begabung und ein konkretes Interesse, sondern darüber hinaus hohe soziale und kommunikative Kompetenzen, große Ausdauer und den Wunsch wie die Fähigkeit zur Reflexion und Theoriebildung voraus. Denn von Künstlerinnen und Künstler, die ihre Konzepte, Strategien und Arbeitsweisen im Rahmen unterschiedlicher Lebenswelten oder im Bezug zu Expertensystemen entwickeln und erfolgreich realisieren wollen, wird erwartet, dass sie außerkünstlerische Fragestellungen, Problemlagen und Vorurteile verstehen, sie auf einem professionellen Niveau aufnehmen und die Anschlussfähigkeit der eigenen Arbeit begründen können.

 

Der Studiengang Art in Context bietet vier Studienprofile an:

  •  Künstlerische Arbeit mit gesellschaftlichen Gruppen
  •  Künstlerische Arbeit in/mit kulturellen Institutionen
  •  Künstlerische Arbeit im öffentlichen Raum
  •  Künstlerische Arbeit im Kontext der medialen und wissenschaftlichen Bildproduktion

Aus diesem Angebot entwickeln die Studierenden gemäß ihrer Interessen und in Absprache mit den Lehrenden ihre jeweils individuellen Studienpläne. Das Studium zielt auf die Professionalisierung der Studierenden ab. Gleichrangig zur Auseinandersetzung mit den Eigenarten bestimmter Berufsfelder ist daher ein wichtiges Ziel des Studiengangs zu erlernen, wie erreichbare Ziele gesteckt, größere Aufgaben im Teamwork realisiert und neue Arbeitsfelder erschlossen werden können, sowie – nicht zuletzt – eine eigene wirtschaftliche Existenz aufgebaut und gesichert werden kann.

Das Institut für Kunst im Kontext steht in vielfältigen Kooperationen mit kulturellen Einrichtungen in Berlin und in Deutschland, pflegt zahlreiche internationale Kontakte und bietet den Studierenden damit zahlreiche Möglichkeiten zur Erprobung der eigenen Arbeit in der Praxis.

Der nicht-konsekutive Studiengang kann als Vollzeitstudium in vier Semestern oder als berufsbegleitendes Teilzeitstudium in sechs Semestern absolviert werden. Er ist gebührenfrei und ohne Altersbegrenzung. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.

 

Förderverein Kunst im Kontext

Zweck des Vereins ist die Förderung der Zielsetzungen und Belange des Instituts für Kunst im Kontext in der Fakultät Bildende Kunst an der Universität der Künste Berlin sowie von Projekten, Veranstaltungen und sonstigen Aktivitäten, die im Zusammenhang mit Lehre und Studium am Institut entstehen. Die Förderung kann auch Projekte von Alumni und Alumnae des Instituts umfassen.
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© Foto: Miguel Azuaga

Kooperationen

Das Institut verfügt über ein vielfältiges Netz von Kooperationspartnern, die häufig auch später Arbeit- und Auftraggeber für Absolvent/innen wurden. Bei den Kooperationspartnern handelt es sich um Einrichtungen der Kinder- und Jugendkulturarbeit; Bildungseinrichtungen Einrichtungen der Betreuung, Pflege, Therapie und Rehabilitation; Kunst- und Kulturämter, Museen und Ausstellungsinstitutionen, Kulturinitiativen und -zentren kommunaler und privater Träger.

 

Die KontextSchule ist eine Initiative des Fördervereins Kunst im Kontext e.V.. Im Rahmen der KontextSchule werden Fortbildungsreihen für Berliner Lehrer/innen und Künstler/innen angeboten, die gemeinsam künstlerische Projekte im Kontext Schule entwickeln und durchführen möchten.
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DFG-Projekt Ästhetik des Begehrens
Freie Universität Berlin
Kunsthistorisches Institut
Koserstr. 20, Berlin Dahlem

“(Gegen-)Hegemoniale Visualisierungen von Körpern, Sexualität und Geschlecht. Alternative Zugänge aus kunsthistorischer Perspektive”.

Mit Beiträgen von Susanne Huber und Christian Liclair (FU Berlin)

Das DFG-Forschungsprojekt ‚Ästhetik des Begehrens’ untersucht künstlerische Positionen und Praktiken in den USA während der 1970 und 80er Jahre, anhand derer geschlechtlich-sexualisiert motivierte Hierarchien, Ausschlüsse und Normierungen verhandelt werden. Die Interventionen von Kunstwerken in heteronormative sowie körpernormierende Herrschaftsformationen, so die Ausgangsthese, lassen sich als Effektivitäten spezifischer Begehrensstrukturen nachvollziehen.
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Der Beitrag ist insofern für die Konzeption des Seminars „Ästhetik des Begehrens I und II” interessant, als darin die Instrumente kunsthistorischer Forschungspraxis vorgestellt und insbesondere im Hinblick auf feministische Repräsentationskritiken und darauf aufbauende ‚queere’ Lesarten sowohl im historischen Kanon als auch anhand von Werken zeitgenössischer Kunst besprochen werden. Der Fokus liegt dabei auf einer spezifischen Form der deskriptiven Analyse visueller Produkte, die als Grundlage einer differenzierten Auseinandersetzung mit den jeweiligen Arbeiten dargestellt werden soll.

 

Sekretariat

Institut für Kunst im Kontext

Carolin Braack
Universität der Künste Berlin
Fakultät Bildende Kunst
Hardenbergstraße 33, Raum 127, 10623 Berlin
Telefon: 030 3185–2960
Telefax: 030 3185–2406
E-Mail

Öffnungszeiten:
Mo-Do 9–12 Uhr

Postanschrift
Universität der Künste Berlin
Fakultät Bildende Kunst
Institut für Kunst im Kontext
Postfach 120544
10595 Berlin


© Fachschaftsrat. Juan Camilo Alfonso

 

Fachschaftsrat Kunst im Kontext

Einsteinufer 43-53, 3. Stock, 10587 Berlin
E-Mail

Wir, der Fachschaftsrat des Instituts für Kunst im Kontext, verstehen uns als Sprachrohr der Studierenden in allen unseren Studiengang betreffenden Angelegenheiten (und auch darüber hinaus), aber ebenso als politische Vertretung in den Gremien der Hochschule, in denen wir unsere Stimme erheben können. Der Fachschaftsrat wird von den Studierenden auf ein Jahr gewählt
und arbeitet ehrenamtlich. Wir informieren über Veränderungen und Veränderungsabsichten von Seiten der Hochschule, die die Studierenden betreffen. Um die Interessen der Studierenden würdig vertreten zu können, bemühen wir uns, den Kommunikationsfluss beide Richtungen nicht abreißen zu lassen. Wir vertreten die Studierenden auf allen Ebenen, auf denen Entscheidungen für die ‚Art in Context‘- Studierenden getroffen werden. Wir arbeiten dabei eng mit dem StuPa und dem AStA zusammen, die quasi unsere Regierung auf studentischer Ebene bilden. Wir engagieren uns in Gremien, die die Verbesserung und die optimale
Interessenvertretung des Studiengangs “Art in Context” auf universitärer Ebene zum Zweck haben. ABER: Ganz wichtig ist uns dabei die Mithilfe der Studierenden, also Eure! Wir brauchen Euren Input. Was wollt ihr? Was können wir tun, um das Studium am Institut für Kunst im Kontext besser an Eure Bedürfnisse anzupassen?

 

Projektförderung

Die Fachschaft verfügt über eigene Mittel, mit denen Eure Projekte unterstützt werden können. Dazu wird es eine öffentliche Ausschreibung geben.

Bibliothek

Institut für Kunst im Kontext

Carolin Weidner
Einsteinufer 43-53, Raum 303, 10587 Berlin
Telefon: 030 31 85 29 60
E-Mail

Öffnungszeiten:
Mi und Fr 10–15 Uhr

→ Bibliotheksdatenbank Institut für Kunst im Kontext
→ Homepage der Bibliothek / Universität der Künste

 

 

Das Institut für Kunst im Kontext verfügt über eine Fachbibliothek mit ca. 4000 Bänden. Spezielle Sammelgebiete sind Publikationen zur Kinder- und Jugendkulturarbeit, Kulturellen Erwachsenenbildung, Geschichte der Kulturarbeit, künstlerischen Praxis mit kulturellen und sozialen Minderheiten, Kunst und Therapie, Kulturpolitik, Kunst- und Kulturmanagement, Museumspädagogik und Ausstellungswesen. Gesammelt werden auch Projektberichte und Tagungsdokumentationen sowie die Abschlußarbeiten der AbsolventInnen der Künstlerweiterbildung (seit 1978), in denen vor allem die künstlerische Projektarbeit dokumentiert wird.

 

Benutzerordnung

Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek, d.h. die Medien können nicht entliehen werden. Eine Ausleihe ist nur durch Masterstudenten des Instituts für Kunst im Kontext möglich, die ein entsprechendes Formular von ihrem Dozenten vorweisen können.
In der Bibliothek stehen 8 Arbeitsplätze sowie ein Rechner mit Internetanschluss zur Verfügung. Ein Kopierer ist ebenfalls vorhanden.
Die Medien sind pfleglich zu behandeln und nach Benutzung auf dem Tisch der Bibliothekare abzulegen. Das Rückstellen der Medien erfolgt durch das Bibliothekspersonal.

 

Werkstatt

Josephine Freiberg
Einsteinufer 43-53 , Raum 27, 10587 Berlin
Termin

Öffnungszeiten:
Freitag 11–18 Uhr

Die Werkstatt kann jederzeit als Atelier und Arbeitsort genutzt werden.
Es gibt Schnitträume, Fotolabore und einen Ausstellungsraum.

→ Werkstatt website