In Verbindung mit “Provokation, Skandal, Zensur, Verbot… und Wiederaufführung. Filme und künstlerische Freiheit in gesellschaftlichen Kontexten” von Wolfgang Knapp
 
Skepsis gegenüber dem Medium Film, seine Instrumentalisierung für Agitation, Indoktrination und Propaganda, seine Verbreitung in kulturellen Vermittlungskontexten sind Begleiterscheinung des Films in unterschiedlichen Epochen und Formen gesellschaftlicher Macht. Gleichzeitgig können sie Beispiele für phantasievolle, künftige filmische Arbeitsweisen sein. Wie auf störende, provozierende und skandalöse Filme reagiert wurde, wann und unter welchen Bedingungen künstlerische und theoretische Potentiale der Filme wahrgenommen wurden (auch in Diskursen innerhalb der Kulturszene), soll an ausgewählten Filmen erarbeitet, vorgestellt und diskutiert werden. Dazu können auch wenig bekannte Filme aus den Sprachen und Herkunftsländern der Seminarteilnehmer_innen Inhalt der Seminar-Beiträge
sein.
Diese Filme unterschiedlicher Formate (Künstlerfilme und Dokumentarfilme eingeschlossen) werden Thema der Lehrveranstaltung sein. Neben gemeinsamen Recherchen bilden eigene Filmanalysen zu einem selbst ausgewählten Film die Voraussetzung für die Teilnahme am Blockseminar.